Wann habe ich mich eigentlich selbst verloren?

Wann habe ich mich eigentlich selbst verloren?

Weißt du, ich glaube, man verliert sich nicht an einem einzigen Tag. Es passiert leise. Ganz heimlich zwischen Brotdosen am Morgen, Meetings, Wäschebergen und all den kleinen Dingen, die einfach erledigt werden müssen. Und irgendwann sitzt du abends auf dem Sofa, alles ist still, und merkst: ich bin müde. Aber nicht nur körperlich – innen drin.

Du warst heute für alle da. Hast organisiert, entschieden, funktioniert. Gelächelt, obwohl du eine Pause gebraucht hättest. Und irgendwo dazwischen hast du dich selbst ein Stück nach hinten geschoben. Nicht absichtlich, nicht weil du dich nicht wichtig findest. Sondern weil du stark bist. Aber stark sein darf auch weich sein.

Manchmal schaust du in den Spiegel und siehst nicht mehr dieses Funkeln. Nicht, weil es weg ist, sondern weil es überdeckt ist von Verantwortung. Du bist nicht weniger geworden, du bist nur voller Aufgaben. Und vielleicht ist genau jetzt der Moment, dich wieder einzuladen. Zurück in dein eigenes Leben.

Weißt du, was ich an Edelsteinen so liebe? Sie drängen sich nicht auf. Sie sind einfach da. Still. Geduldig. Wie kleine Erinnerungen aus der Erde. Ein Amethyst zum Beispiel – er fühlt sich an wie ein tiefer Atemzug, wenn dein Kopf nicht aufhören will zu denken. Ein Bergkristall – klar wie ein Wintermorgen, wenn alles in dir durcheinander ist. Es geht nicht darum, dass ein Stein dein Leben verändert, aber er kann dich erinnern. Wenn du ihn morgens anlegst, zwischendurch berührst, wenn du spürst: „Ah… da bin ich ja.“

Vielleicht hast du dich nicht verloren. Vielleicht hast du dich nur zu lange übergangen. Und vielleicht beginnt dein Zurückfinden nicht mit einer großen Entscheidung, sondern mit einer kleinen. Mit einem Moment nur für dich. Mit einem Schmuckstück, das nicht sagt „Schau mich an“, sondern leise flüstert: „Vergiss dich nicht.“

Und weißt du, wenn dich das gerade berührt, dann ist es vielleicht der perfekte Moment für ein kleines Zeichen. Ein Schmuckstück, das dich begleitet. Nicht als Accessoire, sondern als Erinnerung. Ein Amethyst, der dich im Alltag an deinen Atem erinnert, ein Bergkristall, der dir Klarheit schenkt, wenn alles gleichzeitig ruft. Etwas, das du nicht auswählst, weil es „schön“ ist, sondern weil es sich richtig anfühlt.

Wenn du magst, schau dich in Ruhe bei Schmuckzauber um. Nicht mit dem Gedanken „Ich brauche etwas“, sondern mit der Frage: Welcher Stein ruft mich gerade? Vielleicht findest du keinen. Vielleicht findest du genau den, der dich in dieser Woche begleitet. Und ganz egal, wie es kommt – vergiss dich nicht.

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